Aktuell findet in vielen hundert Orten in ganz Europa JESUSHOUSE statt. Gemeinsam organisieren Gemeinden und christliche Jugendverbände eine Jugendwoche, in der ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt wird. Dabei wollen Jugendliche eingeladen werden: Erlebe Gemeinschaft. Lerne Jesus kennen. Entdecke deinen Glauben.
An unterschiedlichen Wochen darf ich als Gast, Redner und Mitarbeiter teilnehmen. Dabei  fasziniert mich, wie junge Menschen der Bibel neu begegnen. Gemeinsam lesen wir an jedem Abend Texte aus dem Lukasevangelium.

An einem Abend geht es um die „Emmausjünger“: dabei. du wirst staunen. Nachdem Lukas 24,13-35 einmal laut vorgelesen wurde, gibt es drei Minuten Stille in der jede und jeder eigene Entdeckungen machen kann. Nach eine kurzen Austauschphase in Kleingruppen, besteht die Möglichkeit Fragen zu der Geschichte zu stellen. Und die Jugendlichen stellen Fragen: Wer sind die beiden Jünger? Warum wird nur einer mit Namen genannt? Was ist mit dem anderen? Wo liegt eigentlich Emmaus? Warum erkennen die Jünger Jesus nicht? Warum verschwindet Jesus direkt nach dem sie Jünger ihn erkannt haben wieder?
Die Antworten wollen zeigen, dass die Geschichte von damals auch mit uns heute etwas zu tun hat, zum Beispiel: Lukas nennt nur einen Jünger mit Namen – Kleopas. Er gehörte nicht zu den zwölf engsten Begleitern von Jesus. Jesus hatte schon damals viele Leute, die ihm nachgefolgt sind. Die andere Person ist nicht benannt. Hat Lukas das hier bewusst gemacht, damit wir uns heute mit dieser unbekannten Person identifizieren können? Oder: Der Ort Emmaus liegt irgendwo im Hügelland nordwestlich von Jerusalem, allerdings gibt es einige Orte, die so heißen, so dass die genaue Lage unbekannt bleibt. Und doch: Der Name „Emmaus“ stammt aus dem hebräischen und kann mit „Quelle“ übersetzt werden. Vielleicht kommen die beiden Jünger aus Emmaus (im Text finden wir dazu übrigens keine konkreten Angaben)? Wir können aber vielleicht sagen: Emmaus wird für die beiden Jünger zum Anfang einer neuen „Christus-Erkenntnis“. Emmaus wird für die beiden zu einer „Quelle“, in der ihr Glaube an den Auferstandenen entspringt … Der Glaube an einen Jesus, der nicht auferstanden ist, macht traurig (Vers 17!) und hoffnungslos (Vers 21!). Ganz anders die Begegnung mit dem Auferstandenen: „War unser Herz nicht Feuer und Flamme, als er unterwegs mit uns redete und uns die Heiligen Schriften erklärte?“ Und zum Schluss die Frage an uns heute: Kann JESUSHOUSE heute zu deinem, zu meinem „Emmaus“ werden?

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Es fasziniert mich zu sehen, wie Gott selbst an diesen Abenden dabei ist. Und ich staune darüber, wie Jugendliche mit Freude in der Bibel lesen und die alten Geschichten zu ihren Geschichten machen.
Eine gute Hilfe ist dabei die BasisBibel, diese urtextnahe und verständliche Übersetzung, die gleichzeitig hochwertige Erklärungen bietet. Einige Jugendliche haben sich die kostenlose App der BasisBibel zum Lukasevangelium heruntergeladen und direkt mit ihrem Smartphone die Bibel gelesen. Ob sie das auch nach JESUSHOUSE machen werden, ich weiß es nicht – aber die einzelnen Abende haben mich ermutigt, dem Wort Gottes nicht zu wenig zuzutrauen! Gott spricht durch sein Wort – auch heute und konkret in unser Leben.
Probieren Sie es doch selbst (noch einmal neu) aus! Vielleicht indem Sie – mit anderen Jugendlichen, zum Beispiel den Konfis – einen JESUSHOUSE Abend in Ihrer Nähe besuchen. Oder in dem Sie noch einmal neu zur Bibel greifen, vielleicht sogar mit der BasisBibel auf dem Smartphone? 🙂