Machen wir uns nichts vor: Die Zeiten, wo „alle“ an den üblichen Terminen in einer Kirchengemeinde (z.B. dienstagabends um 19:30 oder 20:00 Uhr) teilnehmen konnten, sind lange vorbei. Leute, die in Schicht arbeiteten oder die „klassischen“ Berufe in Polizei, Feuerwehr oder Krankenhaus kamen ja immer schon z.B. in der besonderen Fürbitte an Heiligabend vor, weil sie als einzige an dem Abend noch arbeiten mussten, aber das Spektrum ist größer geworden – denken wir allein an den ganzen Bereich des Einzelhandels.

Mit anderen Worten: Es gibt immer mehr Menschen, die an den „normalen“ Veranstaltungsterminen einer Kirchengemeinde gar nicht mehr teilnehmen können, selbst wenn sie es wollten. Erst recht gilt das für Veranstaltungsreihen wie Glaubenskurse, die mit wechselnden Diensten kollidieren. Besonders zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang natürlich noch die Mitarbeitenden in der Diakonie, die sogar „bei Kirchens“ arbeiten, an gemeindlichen Glaubenskursen in der Regel aber gar nicht teilnehmen können.

Es ist gut, dass Verantwortliche dieses Manko gesehen haben und zumindest die „Krücke“ des Internets nutzen – Krücke deswegen, weil die Kommunikation über das Internet keinen lebendigen Austausch im persönlichen Gespräch ersetzen, aber zumindest Hilfe und Anstoß sein kann.

Zwei Möglichkeiten möchte ich hier vorstellen:

Zum einen gibt es die Online-Ausgabe des bewährten Glaubenskurses SPUR8, der die Möglichkeit bietet, die einzelnen Einheiten im eigenen Rhythmus zu erarbeiten und zu erleben, zu lesen und zu hören, ggf. in den Chat einzusteigen und auch Verbindung zu Kursen „in der realen Welt“ herzustellen:

Zum anderen gibt es die Kombination von „e-learning“ und ad hoc verabredeten Gesprächsrunden zu Themen des Glaubens – Nähere Informationen natürlich im Internet: online-kurs-zum-glauben.wir-e.de/aktuelles

Vielleicht kennen Sie den einen oder anderen Menschen, der auf diesem Wege einen ganz neuen (und anderen) Zugang zu Themen des Glaubens finden könnte, der auf den „üblichen“ Wegen einer Kirchengemeinde vielleicht gar nicht möglich gewesen wäre. Geben Sie die Infos gerne weiter!